Trockeneisstrahlen dienen für viele Branchen als eine effektive und kostengünstige Methode zur Maximierung von Produktionsfähigkeit und -qualtiät. Die Trockeneisstrahlenmethode ist so ähnlich wie Sandstrahlen, Kunststoffperlenstrahlen oder Sodastrahlen. Wobei bei der Methode ein Medium in einem Druckluftstrom so beschleunigt wird, dass es auf eine Oberfläche auftritt und dabei gereinigt oder vorbereitet wird. Aber da enden auch dann schon die Gemeinsamkeiten. Anstelle von harten Schleifmitteln, die dann auf einer Oberfläche reiben und die Oberfläche beschädigen, verwendet das Trockeneisstrahlen weiches Trockeneis. Dieses wird mit Überschallgeschwindigkeit beschleunigt. Diese erzeugen Mini-Explosionen auf der Oberfläche und somit wird die unerwünschte Substanz auf dem darunterliegenden Substrat entfernt. Viele einzigartige Vorteile hat Trockeneisstrahlen, diese zeichnen das Verfahren gegenüber herkömmlichen Strahlmedien aus. Trockeneisstrahlen ist ein nicht scheuerndes, entzündbares und nicht teilendes Reinigungsverfahren. Dazu ist es noch umweltfreundlich und verwendet keine sekundäre Schadstoffe, wie Lösungsmittel oder andere Strahlmaterialien. Es verursacht keine Schäden an aktiven, mechanischen Elektroteilen und erzeugt keine Feuergefahr. Trockeneisstrahlen eignet sich zur Entfernung von Produktionsrückständen, Trennmitteln, Schadstoffen, Farben, Ölen oder Biofilmen. Auch kann es bei der Beseitigung von Rauchschäden an Büchern helfen und aggressiv, wie bei der Entfernung von Schweißschlacken bei Fertigungsmitteln sein. Man kann es auch zur Hilfe bei zahlreichen allgemeinen Anwendungen nehmen.
Druckluft wird zur Beschleunigung von Trockeneispellets verwendet. Bei so einem Verfahren kann Druckluft bei 5,5 bar und 1,42 m³/Min verwendet werden. Meist werden die Pellets aus Kohlendioxid hergestellt. Kohlendioxid ist ein ungiftiges Flüssiggas, dazu noch preiswert und kann somit auch leicht gelagert werden. Das Trockeneisstrahlen der aufstrebende Star unter den industriellen Reinigungsverfahren ist.