Mit zwei dritten Plätzen und einem vierten Rang verteidigt PODG die Gesamtführung in der Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series

Plymouth. Vom 19. bis 21. Juni 2009 war Plymouth im Südwesten von England Austragungsort für die diesjährige zweite Etappe der britischen Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series (HF4SPS). Wie vor der Saison angekündigt, präsentierte „POWER OF DREAMS GERMANY – By Honda Motor Europe (North) / Concept by Project Raceboat“ (PODG) bei diesem Grand Prix ein ganz spezielles Lineup für das Cockpit: Neben Mark Niemann nach wie vor als Fahrer, gab die Neusserin Simone Schuft als erste deutsche Frau ihren Einstand im Offshore-Motorbootrennsport auf der Position des Navigators. Sie meisterte ihr Offshore-Debüt mit Bravour und es gelang ihr dabei auf Anhieb ein sehr erfolgreiches Race Event mit PODG. Dafür wurde sie an der Seite ihres hervorragenden Cockpitkollegen Mark Niemann gleich mit zwei dritten Plätzen, inklusive der traditonellen Champagnerduschen auf dem Podium, sowie einem vierten Rang belohnt. Die beständig guten Leistungen bei nationalen und internationalen Inshore-Rennen, wofür sie vom ADAC Hessen-Thüringen mit dem Preis „Motorbootsportler(in) des Jahres 2008“ geehrt wurde, setze sie auch prompt in ihrem neuen Rennumfeld um und bestätigte so die Personalentscheidung von Teamchef Günter Steinbach und PR-Chef Olaf Ziegs. Mit diesen soliden Auftritten konnte PODG die Führung in der Gesamtwertung der 225 PS-Klasse behaupten und wird als alter und neuer Spitzenreiter der laufenden Saison weiterhin das von der übrigen Flotte gejagte Boot sein.

POWER OF DREAMS GERMANY startete als Gesamtsieger des ersten Grand Prix der Saison in Pwllheli und somit als Führender im Ranking der 225 PS-Klasse in den beiden Durchgängen am Samstag sowie dem Sonntagsrennen von der Pole Position. Auffallend an dem deutschen Boot war die rote Motorhaube, die sowohl in der 150 PS- als auch in der 225 PS-Klasse den jeweils aktuellen „Series Leader“ kennzeichnet. Wegen einer Besonderheit im Rennformat beim diesjährigen Cowes Grand Prix im August, wurden in Plymouth drei statt normalerweise zwei GP-Läufe ausgetragen. Bei herrlichem Wetter während des gesamten Grand Prix mit viel Sonne, wenigen Wolken und ab und an einer leichten Brise präsentierte sich die Heimatstadt des Freibeuters und Weltumseglers Sir Francis Drake von ihrer schönsten Seite. Dies spiegelte sich auch in der beeindruckenden Besucherzahl wider, die, neben anderen Wochenendaktionen vor allem angelockt durch den Grand Prix, beste Sicht auf das sehr nahe Renngeschehen in der Bucht von Plymouth hatte. Der diesmal gegenüber dem Vorjahr eng ausgelegte Kurs war mit seinem spiegelglatten Wasser perfekt für High-Speed Racing. Jedoch forderten darin einige fest installierte Metallbojen größte Aufmerksamkeit von allen Cockpit-Crews, um die unabsehbaren Folgen bei einer Kollision mit diesen zu vermeiden, was allen Teams professionell gelang. Die Chancen von PODG auf einen Sieg waren bei diesen ungewöhnlich ruhigen Wasserbedingungen allerdings von vornherein nicht die besten, da das komplette Setup der POWER OF DREAMS GERMANY eher auf anspruchsvollere raue Offshore-Bedingungen ausgelegt ist. So fuhr man in allen drei Rennen auf einer optimalen Navigationslinie fast identische Rundenzeiten. Diese reichten jedoch nicht für den ganz großen Erfolg, obwohl die hierbei erzielten Durchschnittsgeschwindigkeiten meistens nahezu gleich mit denen der schärfsten Konkurrenten waren. So sprangen Samstags zwei sehr gute dritte Plätze und am Sonntag ein respektabler vierter Rang heraus. Damit wurde die rote Motorhaube des „225 Series Leader“ erfolgreich verteidigt.

Simone Schuft und Mark Niemann waren von ihren ersten gemeinsamen Erfolgen sehr angetan und äußerten dies auch freudestrahlend. Simone Schuft: „Für Mark und mich war es die Premiere als Teammates. Trotzdem konnten wir uns sehr schnell aufeinander einstellen und dadurch unsere Chancen nutzen, die wir mit unserem Setup hier hatten. Mark, wie überhaupt das ganze Team, haben mir den Sprung in die Offshore-Szene sehr erleichtert. Dafür vielen Dank an alle Beteiligten!" Mark Niemann ergänzend: „Ich teile jederzeit sehr gerne wieder mit Simone das Cockpit. Das dürfte alles über ihre tolle Performance aussagen.“

Vom 24. bis 26. Juli 2009 findet der nächste Grand Prix der Honda Formula 4-Stroke Powerboat Series in Lowestoft, der östlichsten Stadt Großbritanniens, statt. Ziel wird es sein, dort mit möglichst guten Ergebnissen die Führung im Gesamtklassement der 225 PS-Klasse zu behaupten und bestenfalls sogar auszubauen. Ronny Steudel wird hier wieder als der etatmäßige Navigator zum Einsatz kommen.

Project Raceboat Pressebüro
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