Arbeitsmarkt im März relativ stabil

Di, 03/31/2009 - 15:54

Auch im März hat sich das Instrument des Kurzarbeitergeldes bewährt. Die
Arbeitslosenzahl hat sich gegenüber dem Monat Februar kaum verändert. Wie die
Bundesagentur für Arbeit am 31. März meldete, stieg die Zahl der registrierten
Arbeitslosen nur geringfügig um 34.000 auf 3.586 Millionen an.

Schon im Februar war die Arbeitslosigkeit nur um 63.000 Personen angestiegen, für
einen Wintermonat bemerkenswert wenig. Grund dafür war die verstärkte
Inanspruchnahme des konjunkturellen Kurzarbeitergeldes.

Hingegen nahm die Arbeitslosigkeit im Januar gegenüber dem Vormonat um 387.000
zu. Damals wurde das Instrument der Kurzarbeit noch nicht genutzt.

Kurzarbeit hilft

Zwar können durch das konjunkturelle Kurzarbeitergeld nicht alle
Arbeitslosmeldungen vermieden werden. Doch dürften die meisten Menschen durch die
geförderte Kurzarbeit ihre Arbeitsplätze behalten.

Neben der Förderung des Kurzarbeitergeldes setzt die Bundesregierung vor allem
auf Weiterqualifizierung. Ziel ist es, für den kommenden Aufschwung besser
gerüstet zu sein. Wer sich in der Kurzarbeit weiterqualifiziert, dem zahlt die
Bundesregierung die sonst fehlenden Sozialversicherungsbeiträge.

Der Vergleich zum Vorjahr

Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist ein Zuwachs der Zahl der Arbeitslosen um
78.000 zu verzeichnen. Dies ist der erste Vorjahresanstieg seit Dezember 2005. Er
erklärt sich mit der schweren Rezession, in der sich die deutsche Wirtschaft
befindet. Entlastend wirkt sich allerdings das rückläufige Arbeitskräfteangebot
aus.

Die Erwerbstätigkeit ist nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen
Bundesamtes nominal geringfügig auf 39,82 Millionen gesunken. Der
Vorjahresabstand wird mit zuletzt 36.000 zunehmend kleiner. Die
sozialversicherungspflichtige Beschäftigung lag im Januar nach der Hochrechnung
der Bundesagentur für Arbeit bei 27,33 Millionen.

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