Anlässlich der am Sonntag in Bonn gestarteten UN-Arbeitskonferenz für den internationalen Klimaschutz erklärt der entwicklungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Dr. Christian Ruck MdB:

Mit der Teilnahme des US-Klimabeauftragten Todd Stern an den Bonner Klimaschutzverhandlungen hat die neue Obama-Administration ein wichtiges politisches Signal gesetzt: Die USA sind bei den Verhandlungen wieder dabei!

Nun müssen wir intelligente Lösungen für den Klimaschutz finden, bei denen alle mitmachen können. Hilfreich ist dabei, dass der Klimaschutz gerade in der konjunkturellen Notsituation ein starker Innovations- und Konjunkturmotor sein kann. Das wird auch die USA überzeugen und ihre Bereitschaft erhöhen, sich weiter aktiv und im eigenen Interesse einzubringen.

Eine Einigung werden wir aber nur erreichen, wenn wir auch zwei weitere Verhandlungsgruppen ins Boot kriegen: Die Schwellen- und Entwicklungsländer. Die einen müssen ihren C02-Ausstoß kontrollieren. Dabei können wir sie mit technischer Unterstützung begleiten. Die anderen müssen mehr unternehmen, um ihre Landflächen und Regenwälder ? die grünen Lungen unserer Erde ? zu schützen.

Deutschland und die EU müssen ? trotz Finanz- und Wirtschaftskrise ? Vorreiter des internationalen Klimaschutzes bleiben. Unsere Verhandlungsführung muss daher darauf abzielen, sowohl den USA, als auch den Schwellen- und Entwicklungsländern akzeptable Bedingungen für ein Klimaschutzabkommen anzubieten.

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