Karlsruhe, 28.05.2009 - Die RSG Regel- und Steuergeräte GmbH hat ein breit gefächertes Produktportfolio: von Kunststoffventilen über Metall-, Coaxial- und Sonderventilen bis hin zu Armaturen. Diese Vielfalt muss sich auch in der Unternehmenssoftware widerspiegeln. Bis Ende 2006 bestand die IT bei RSG aus einer Reihe von Insellösungen, es wurde immer schwieriger die sich ändernden Anforderungen in der Lösung abzubilden. Und so suchte RSG nach einer neuen Unternehmens-IT. Das System sollte integriert, flexibel, updatefähig und leicht zu bedienen sein. Den Zuschlag erhielt die abas-Business-Software des gleichnamigen Herstellers. Am 2.1.2007 ging die Software in den Echtbetrieb. Seither ist die Transparenz und Produktivität im Unternehmen gestiegen, Durchlaufzeiten konnten gesenkt und die Liefertreue gesteigert werden.

Insellösungen stoßen an ihre Grenzen
„Nicht bedienerfreundlich, keine Weiterentwicklung, viele Inseln,“ bringt Florian Köhler, Assistenz der Geschäftsführung bei RSG, die Gründe für eine Migration des ERP-Systems auf den Punkt. „Es war sehr aufwändig Änderungen durchzuführen,“ ergänzt sein Kollege und kaufmännischer Leiter Dieter Bort und: „Als Serien-, Kleinserien- und Einzelfertiger ist die Notwendigkeit zu kurzfristigen Anpassungen der Software jederzeit gegeben.“ RSG bildete ein Auswahlteam, zu dem neben den genannten Personen auch der technischer Leiter Rainer Werthwein gehörten. Zuerst definierte man im Internet, auf Messen und Informationsveranstaltungen in Frage kommende ERP-Anbieter, von denen vier in die engere Auswahl kamen. Diese wurden zu Systempräsentationen an den Unternehmenssitz nach Ingelfingen eingeladen. Den besten Eindruck hinterließ die abas-Business-Software und erhielt den Zuschlag. Florian Köhler: „Das abas-Paket war das `Rundeste´. Die Anpassungsfähigkeit der Software bei gleichzeitiger Möglichkeit durch Releasewechsel zeitnah vom technologischen Fortschritt zu profitieren, überzeugten uns.“

Einführung mit „Schleifen“
Betreut wird RSG von der ABAS Informationssysteme GmbH aus Uhingen. „Am Anfang haben wir unser altes System `eins zu eins´ im neuen System abgebildet,“ erinnert sich Florian Köhler an die Einführung. „Dies ist dank der Flexibilität der abas-Business Software kein Problem. Im Nachhinein hat sich gezeigt, dass die von unserem Software-Partner empfohlene Implementierungsmethode, bei der standardnah eingeführt und das Gros der Anpassungen erst nach dem Systemstart durchgeführt wird, besser gewesen wäre. Wir hätten so von Anfang an unsere unternehmensinternen- und übergreifenden Prozesse `glattziehen´ können. Das haben wir dann später getan. Das Geniale an unserem ERP-System ist, dass man auch noch nach erfolgter Einführung jederzeit Prozesse und Workflows verändern und den Anforderungen anpassen kann, ohne dabei die Fähigkeit zum Releasewechsel zu verlieren. Auf diese Weise konnten wir Zug um Zug den Einsatzgrad der Software steigern.“ Kaufmännischer Leiter Werthwein nennt Beispiele: „Die Bestellvorschläge und Fertigungsvorschläge in der Disposition wurden ein halbes Jahr nach dem Echtstart genutzt. Bis Anfang 2008 hatten wir auch zwei Firmen, die in unserer IT getrennt geführt wurden. Im Frühjahr 2008 haben wir beides, die Firmen und die Unternehmens-IT mit Hilfe der abas-Business-Software zusammengeführt.“ Und zum erzielten Nutzen: „Unsere komplette Auftragsabwicklung ist jetzt in abas-ERP angelegt. Wir können so Liefertermine kurzfristig ermitteln und bestätigen. Seit wir die Disposition einsetzen, haben sich unsere Liefertreue erhöht und Durchlaufzeiten gesenkt. Die Produktivität ist gestiegen. Zeitintensive und fehleranfällige Doppeleingaben gehören der Vergangenheit an.“

Kanban im ERP-System
„Man muss sich einfach die Zeit nehmen die Philosophie hinter der ERP-Software zu verstehen,“ begeistert sich Rainer Werthwein. „Dann eröffnen sich viele Möglichkeiten. RSG fertigt Kleinserien 1 – 10.000 Exemplare. Hier gibt es zwangsläufig viele Produktinnovationen, die wir ständig in unserem ERP-System abbilden. So unterstützt das System optimal unseren betriebsinternen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Unser Konsignationslager, das wir nach Kanbanprinzipien führen, wird ebenfalls in unserem ERP-System verwaltet. Wir sind sicher, dass wir auch zukünftig alle Anforderungen in unserer Unternehmens-IT abbilden können.“