WIESBADEN - Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wird
sich der Verbraucherpreisindex in Deutschland im März 2009 - nach
vorliegenden Ergebnissen aus sechs Bundesländern - gegenüber März 2008
voraussichtlich um 0,5% erhöhen (Februar 2009: + 1,0%). Dies ist die
niedrigste Inflationsrate seit Juli 1999 mit ebenfalls + 0,5%. Im
Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von - 0,1%.

Die niedrige Inflationsrate ist vor allem auf die weiterhin rückläufige
Preisentwicklung bei Heizöl und Kraftstoffen zurückzuführen. Die Preise
für Heizöl und Kraftstoffe gaben im März gegenüber Februar erneut nach
und lagen je nach Land um 17,5% bis 19,2% (Kraftstoffe) beziehungsweise
30,0% bis 38,6% (leichtes Heizöl) unter dem Vorjahresniveau.

Der für europäische Zwecke berechnete harmonisierte
Verbraucherpreisindex für Deutschland wird sich im März 2009 gegenüber
März 2008 voraussichtlich um 0,4% erhöhen (Februar 2009: + 1,0%). Im
Vergleich zum Vormonat ergibt sich eine Veränderung von - 0,2%.

Die endgültigen Ergebnisse für März 2009 werden am 9. April veröffentlicht.

Methodische Kurzbeschreibungen zum Verbraucherpreisindex und zum
harmonisierten Verbraucherpreisindex bietet die Online-Fassung dieser
Pressemitteilung unter www.destatis.de.

Weitere Auskünfte geben:
Thomas Krämer / Ute Egner
Telefon:(0611)75-2959, -4155
E-Mail: verbraucherpreisindex@destatis.de

Herausgeber: (c) Statistisches Bundesamt, Pressestelle
Gustav-Stresemann-Ring 11, 65189 Wiesbaden
Telefon: +49 (0) 611 / 75 - 34 44,
Telefax: +49 (0) 611 / 75 - 39 76
mailto:presse@destatis.de
http://www.destatis.de

Tags: