Eurovision Song Contest 2009 - Israel regt die Gemüter - doch Israelin Liel Kolet ist auf der neuen CD Spurensuche [begegnung] und hat noch eine ganz andere Mission

Israel schickt eine Jüdin und eine Palästinenserin zum Grand Prix - schönes Signal in Richtung Völkerverständigung könnte man meinen. In ihrer Heimat bekommen die Sängerinnen aber schon vorab Kritik. Vor Jahren hat jedoch schon mal ein Israelin am Song Contest (für die Schweiz) in Friedensmission erfolgreich mitgemacht. Sie ist auf der neuen CD Spurensuche [begegnung] des Münchner Produzenten Mic Schneider (http://www.spuren-x.de/mensch/) und am 24. Juni in Deutschland live in concert zu hören.

Bereits 2006 nahm Liel als Teil des Projektes six4one für die Schweiz am Eurovision Song Contest teil. Nun gehen diesen Weg auch ihre beiden israelischen Gesangskolleginnen: Zusammen mit der arabischen Sängerin Mira Awad, tritt Noa mit einem Friedenslied für Israel, im diesjährigen Eurovision Song Contest (12. - 16. Mai) in Moskau an und symbolisiert damit die Verständigung zwischen diesen beiden Völkern. Sie singen ihre Friedensbotschaft in englisch, hebräisch und arabisch. Gerade in Krisenzeiten bieten Musik und Glaube Halt. Mit ihrem Engagement und ihrer Musik eröffnen diese Frauen den liebevollen Dialog, nicht nur von Mensch zu Mensch, sondern auch zwischen den Kulturen und Religionen.

Auch die Pop-CD Spurensuche [begegnung] zeigt, dass Annährung und die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlichen Glaubens und unterschiedlicher Kulturen, möglich ist. Die vielbeschäftigte Liel (die um die Welt jettet, auf großen Konzerten zu Hause ist und im Juli 2009 sogar vor dem Papst singt und am 24. Juni 2009 ihr einzigstes Deutschlandkonzert in Berlin gibt) steuerte zwei bis dato unveröffentlichte Songs für die CD bei. hier auf youtube: http://www.youtube.com/watch?v=D2RyzPBoqCY

Zusammen mit Liel sind internationale Popstars darauf vertreten, wie Xavier Naidoo, Ayman oder der arabische Popstar Amr Diab, gemeinsam mit Glaubensvertretern der Religionen Christentum, Islam und Judentum, die zwischen den Songs zu Wort kommen. „Spurensuche [begegnung]“ verbindet verschiedene Musikstile, Konfessionen und Nationalitäten in einzigartiger, zuvor noch nicht da gewesener Weise und macht vor, wie eine Annährung zwischen den Nationen aussehen und funktionieren kann. Zusammen ist ein Multikulti-Werk entstanden, dass sich darauf konzentriert, was die Menschen verbindet und nicht, was sie trennt.

Mehr Infos auf
http://www.mic-schneider.de/