Konjunkturpaket

Mi, 03/25/2009 - 15:54

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

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Konjunkturpaket
Ab März mehr Netto in der Tasche !
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Das Konjunkturpaket der Bundesregierung wirkt. Das können die Bürgerinnen und
Bürger in diesen Tagen sehen. Denn die Märzabrechnung für Löhne und Gehälter
enthält erstmals die Steuererleichterungen, die ab dem 1. Januar 2009 gelten und
rückwirkend gezahlt werden.

Die Steuersenkung begünstigt besonders kleine und mittlere Einkommen, weil der
Eingangssteuersatz von 15 Prozent auf 14 Prozent gesenkt worden ist. Es geht
darum, Leistungsgerechtigkeit und den Optimismus der Menschen zu stärken, hatte
Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärt.

Ebenfalls rückwirkend ist der Grundfreibetrag gestiegen. Und zwar um 170 Euro auf
7.834 Euro. Gute Nachricht: Er wird zum 1. Januar 2010 noch einmal um 170
steigen, auf 8.004 Euro.

Mehr Brutto gleich mehr Netto

Außerdem hat die Bundesregierung den Verlauf des Steuertarifs geändert, um die so
genannte kalte Progression zu mildern. Dadurch soll verhindert werden, dass
Lohnsteigerungen durch dann höhere Steuertarife wieder "aufgefressen" werden.
Mehr Brutto soll auch mehr Netto bedeuten.

Stichwort: Kalte Progression

Auch für Kinder gibt es mehr. Denn das Kindergeld wird um zehn bzw. 16 Euro
angehoben. Das gilt unabhängig von dem einmaligen Bonus von 100 Euro pro Kind,
der von den Familienkassen ausgezahlt wird.

Zu den Einkommensverbesserungen der ersten Jahreshälfte kommt ab Juli ein
weiteres Plus. Dann sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Krankenkasse, der je zur
Hälfte von Arbeitgebern und Arbeitnehmern getragen wird, von 14,6 auf 14,0
Prozent. Übrigens: Ab 2010 werden die Krankenkassenbeiträge steuerlich absetzbar,
was die Belastungen weiter senken wird.

Entlastungen durch die Konjunkturpakete I und II

Die Tabellen zeigen die Entlastungen, die durch die Konjunkturpakete I und II im
Jahr 2009 entstehen:

Verheiratete Alleinverdienende mit zwei Kindern

Alleinstehende ohne Kind

Alleinerziehende mit Kind

Wie viel der einzelne mehr bekommt, fällt erfahrungsgemäß unterschiedlich aus.
Allerdings können Alleinerziehende mit Kind bei einem Jahresbrutto von 30.000
Euro mit einem Gesamtplus von 447 Euro rechnen. Bei verheirateten
Alleinverdienern mit zwei Kindern und 30.000 Euro im Jahr können es 2009 sogar
702 Euro mehr werden.

Insgesamt kommt ein ganzes Bündel von Maßnahmen der Bundesregierung, um die
Haushalte besser zu stellen. Dazu zählen eine deutliche Wohngelderhöhung ebenso
wie die steuerliche Absetzbarkeit von Haushaltshilfen und Kinderbetreuung.

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